Es ist ja kein Geheimnis, dass sich die Mode in bestimmten Abständen immer wiederholt. So werden die einst begehrten Karottenhosen einfach etwas kürzer geschnitten und als „Chinos“ neu aufgelegt, oder die Röhrenjeans kurzerhand zu „Jeggins“, also einer Kombination aus Jeans und Leggins gemacht. Wer also noch ein paar Modesünden aus den 70er und 80er Jahren auf dem Dachboden aufgehoben hat, der braucht sich in diesem Jahr eigentlich keine neuen Outfits zu kaufen, um auf der Modewelle ganz oben auf zu schwimmen. Besonders lange und weite Oberteile sind wieder in, ganz gleich ob aus Strick oder Jersey. Wichtig ist nur, das Outfit mit den richtigen Accessoires wie Gürteln, Tüchern, Schmuck und natürlich mit den richtigen Schuhen zu tragen.
Was auch wieder total angesagt ist: karierte Röcke. Allerdings viel kürzer, als es vor 10 bzw. 20 Jahren der Fall war. Doch nichts ist einfacher, als die Röcke einfach ein Stück zu kürzen. Darunter trägt man entweder Leggins oder die besagten Jeggins. Mit Strumpfhosen sollte man in Anbetracht der Rockkürze etwas vorsichtiger sein. Was auf keinen Fall fehlen darf: auffällige Gürtel mit großen Schnallen oder mit verschiedensten Verzierungen, die man entweder auf den Hüften oder auch in der Taille trägt, je nach Länge des Oberteils.
Richtig abgerundet wird das Outfit durch modernen Schmuck. Dafür eignen sich besonders gut günstige Titanringe, die man hervorragend mit altem Silberschmuck kombinieren kann. Generell gilt: je simpler die Kleidung, desto auffälliger sollte der Schmuck sein. Lange Ketten mit großen bunten Glassteinen oder Perlen, die man 2 oder 3mal um den Hals legen kann sind ebenso geeignet wie riesige Anhänger mit mystischen oder antiken Ornamenten. Ein gutes Gemisch aus Nostalgie und Moderne macht also den heutigen Stil aus, den man übrigens auch in der diesjährigen Weihnachtsdeko wiederfindet. Aber darüber werden wir demnächst mehr berichten.